Story der Woche 03

Ideen wachsen nicht durch Tempo, sondern durch Richtung. In dieser Story geht es um den Moment, in dem aus einer vagen Vision eine klare Linie wird. Über externe Perspektiven, gute Fragen und den Mut, Dinge bewusst nicht zu tun. Eine Geschichte über Fokus, Reduktion und darüber, warum Klarheit selten allein entsteht.

3 Minuten
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Die Pflanze bekommt Wasser

Die zarte Pflanze aus der letzten Story wird weiter gegossen. Kein großer Sprung, kein radikaler Schnitt. Eher dieses leise, konsequente Weitermachen. Genau das, was man oft unterschätzt. Ideen brauchen Pflege, nicht Applaus. Und manchmal reicht es, einfach präsent zu bleiben und nichts kaputt zu optimieren.

Richtung vor Geschwindigkeit

Die Idee ist gefasst: Die konzentrik Academy soll entstehen. Nicht als Schnellschuss, sondern als etwas Tragfähiges. Gleichzeitig ist mir klar: Was an Richtung fehlt, lässt sich durch Geschwindigkeit nicht kompensieren. Also halte ich inne und stelle mir die unbequemere Frage: Woher weiß ich eigentlich, dass ich in die richtige Richtung laufe?

Hilfe rufen ist kein Scheitern

Die Antwort ist simpel und schwer zugleich: durch jemanden Externen. Jemanden, der das Spielfeld kennt, Muster erkennt und mir einen Spiegel vorhält. Also Hilfe gerufen, einen Workshop vereinbart und bewusst Raum geschaffen, um nicht nur schneller, sondern auch besser zu werden.

Vorbereitung ist Respekt

Bis zwei Tage vorher bereite ich Pläne und Übersichten vor. Alles, was mir im Kopf herumfliegt, wird niedergeschrieben. Das Ergebnis ist eine digitale Landkarte in Miro: Kreise, Pfeile, Post-its. Erste Slogans, grobe Zielgruppen, lose Hypothesen. Nicht perfekt, aber vollständig genug, um produktiv zu sein.

Klarheit entsteht im Gespräch

Der Workshop-Tag ist da; die Spannung steigt. Und gefühlt einen Augenblick später sind vier Stunden vorbei. Wir laufen die Landkarte ab, knüpfen Analogien, übersetzen Gedanken. Erfahrungswerte werden geteilt, viele Warum-Fragen werden gestellt. Die Klarheit entsteht nicht durch Antworten, sondern durch gezielte Fragen. Mein Bullet-Journal füllt sich – besonders hilfreich sind die Dinge, die ich lasse, vermeide oder bewusst nicht tun werde.

Klarheit schlägt Komplexität

Am Ende bleibt Fokus. Kein Nebel mehr, sondern Richtung. Rückblickend wirkt vieles offensichtlich. Und ja, ich könnte denken, dass ich auch alleine darauf gekommen wäre. Die Wahrheit ist: Wäre ich nicht. Weder in der Tiefe noch in der kurzen Zeit.

Wer eine Content-Strategin sucht, die klar denkt und konsequent hinterfragt, ist bei Simone Maader goldrichtig. Darum an dieser Stelle ein herzliches Danke an Simone Maader.

Willst du schneller werden und dabei sicher sein?

Viele Firmen optimieren Tempo, bevor sie Orientierung haben. Das fühlt sich produktiv an, ist aber riskant. Zuerst die Prozesse prüfen, dann digitalisieren.

Lass uns zusammen Geschwindigkeit und Klarheit für dich schaffen
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